Bidirektionales Laden kann nicht nur zu mehr Netzstabilität beitragen, sondern eröffnet auch neue Geschäftsfelder für Unternehmen. Welche Potenziale in der bidirektionalen Ladetechnologie stecken, zeigte der V2G-Workshop des Fuhrparkverband Austria – kostenfrei nachzusehen im Mitgliederbereich der FVA-Website.
Der bidirektionalen Ladetechnologie wird immer größeres Interesse zuteil. Gleichzeitig fehlt es an fundierten Informationen – das zeigte zuletzt eine Blitzumfrage des Fuhrparkverband Austria. Die Teilnehmer sprachen sich im Rahmen der Umfrage mit 96 Prozent deutlich für einen Workshop zu diesem Thema aus, und der FVA reagierte prompt: Nur wenige Wochen nach der Blitzumfrage wurde am 18. Februar 2026 ein V2G-Workshop im Hybridformat abgehalten, um grundlegendes Wissen zu vermitteln, Beispiele aus der Forschungspraxis zu zeigen und rechtliche Rahmenbedingungen zu erläutern.
Als Vortragende durfte der FVA zwei renommierte Persönlichkeiten begrüßen, die in ihrer beruflichen Praxis bereits viele Berührungspunkte mit bidirektionaler Ladetechnologie vorweisen können. Kurt Leonhartsberger, stellvertretender Obmann V2G Alliance, Geschäftsführer bei impeect GmbH und ehemaliger Leiter Kompetenzfeld und F&E Schwerpunkt Renewable Energy Systems am FH Technikum Wien. Und Thomas Hamerl, Partner bei der Anwaltskanzlei CMS und ebendort Leiter der Energy & Climate Change Sector Group.
Das neue Hybridformat erfuhr auch bei dieser Veranstaltung großen Zuspruch: Rund die Hälfte der 40 Teilnehmer wählte sich online ein. Während Kurt Leonhartsberger die technischen, ökonomischen und ökologischen Faktoren beleuchtete, gab Thomas Hamerl einen Überblick darüber, wo bidirektionales Laden rechtlich steht, welche Problemstellungen in der Zukunft zu erwarten sind und was Unternehmen und Fuhrparkleiter in diesem Zusammenhang beachten sollten.
Der Live-Mitschnitt des Workshops kann wie üblich über den Mitgliederbereich der FVA-Website aufgerufen werden.

